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Die grüne Tara Zusammen mit ihrer Schwester, der weißen Tara, ist die grüne Tara im tibetischen Buddhismus die einzige weibliche Göttin, der Verehrung gilt. Der Gläubige huldigt dieser friedfertigen Gottheit zum Zwecke der Heilung und für ein langes Leben. Dieses Thanka zeigt die grüne Tara in typischer Haltung inmitten einer weiß mit goldenen Ornamenten verzierten Aureole (Heiligenschein, der die gesamte Person umfasst). Im letzten Kreis dieser Aureole sind tibetische Glückszeichen zu sehen. Die Göttin in lieblicher Haltung mit friedlichem Gesichtsausdruck ist sehr schön plastisch gezeichnet. Sie vermittelt eine Atmosphäre von Gelassenheit und Friedfertigkeit. Eine tibetische Arbeit im Newari-Stil. Mineralfarben mit reichlich echtem Gold vor dunklem Hintergrund. Maße: 86 x 64 cm Thankas sind Rollbilder, die in ihrem Herkunftsort zu bestimmten Zwecken (Meditation, Heilung und Lehre) aufgerollt und an die Wand gehängt werden. Alle Thankas sind aus pulverisierten Mineralfarben und flüssigem Gold gemalt und daher absolut lichtbeständig. In Kathmandu, dem zentralen Tal von Nepal, floriert die Thanka-Malerei bis heute und wurde von dort historisch auch nach Tibet gebracht. Bei den typischen Thankas aus Nepal vermischen sich hinduistische mit buddhistischen Elementen. Diese handwerklich sehr detailliert und qualitativ gut gemalten Bilder dienen je nach Darstellung der Sammlung, der Konzentration, der inneren Ruhe und der Aktivierung von Heilkräften. Alle bei uns erhältlichen Thankas wurden in Kathamdu von Surendra B. Shahi zusammen mit seinen Künstlern hergestellt. Wir bieten hier eine schöne Selektion der auch bei uns in Europa sehr beliebten Motive an. Um sich an ihnen zu erfreuen, muß man kein Buddhist sein oder einer speziellen Lehrmeinung zugehören. Die Thanka-Beschreibungen sind von der Kunsthistorikerin und Autorin zahlreicher Bücher Claudia Müller-Ebeling verfaßt. |